Schlug man das wieder mal hochwertige PROGRAMMiererheft zum Spiel gegen den FC Hansa Rostock auf, so begrüßte einen das Vorwort diesmal mit Uwe Neuhaus. Zu der Paarung am dritten Spieltag der 2. Bundesliga gab Neuhaus zu bedenken, dass die Tabelle eine schöne Momentaufnahme sei und der Klassenerhalt weiter höchste Priorität genießt. Ein besseres Beispiel, dass man sich seiner Stärken bewusst ist, den Realitätssinn aber nicht verloren hat. Aber das hat ihn immer ausgezeichnet, den Uwe, dass er selbst, wenn die Euphorie ins Unermessliche wuchs, den ruhenden Pohl übernommen hat. So nun auch dieser Tage nach zwei verdienten Siegen gegen Oberhausen (auswärts) und im ersten (Punkt-) Heimspiel der Saison 2009 / 2010 gegen Düsseldorf, den Mitaufsteiger. Nur durch die Tordifferenz grüßte Union hinter St. Pauli von Platz 2 der Tabelle. Nun, gestern, am 21.8.2009, ein Datum, was jeden Unioner ins schwärmen bringt, stand der erste Vergleich mit Hansa Rostock in ein und derselben Spielklasse seit 20 Jahren an. Die Rostocker, die im letzten Jahr den Wiederaufstieg ins Oberhaus anstrebten landeten hart auf dem Boden der Tatsachen und wurden vom etatmäßigen Feuerwehrmann Zachhuber vor dem Gang in die dritte Liga bewahrt. Am 8. März dieses Jahres übernahm der kritisch beäugte Zachhuber das Amt vom kolossal gescheiterten Dieter Eilts. Bis zum Saisonende verlor er kein Spiel mehr, das war das Ergebnis dieses Engagements. Auf der anderen Seite Uwe Neuhaus, der Mann, der mit dem 1.FC Union seit 2007 eine Erfolgsgeschichte schreibt, wie wir alle wissen. Und der hatte nach dem 0:5 gegen Werder Bremen in Runde eins des DFB-Pokals die goldene Idee, die Startformation umzubauen und fast zu hundert Prozent auf die Aufstiegself zu setzten – bis auf eine Position. Mosquera, der Neuzugang aus Bremen, stürmt an der Seite von Karim Benyamina. Und das funktionierte in den ersten Zügen dieser Saison ziemlich gut. Genauso im Abwehrzentrum, wo Göhlert und Stuff für Ordnung sorgen.
Apropos Ordnung: Schon im Vorfeld sorgte das Spiel für Diskussionen, die sich nicht nur um die Chronik vergangener Duelle drehte. Im Vorfeld hatte es einen Sicherheitsplan für das Spiel gegeben, der von beiden Vereinen und der Polizei entworfen worden war. Unter anderem enthielt er folgendes Vorgehen: Rostock-Fans (die am Spieltag optisch als solche zu identifizieren gewesen wären), die sich über Umwege Karten für die Heimblöcke besorgt hatten, würden an den Eingängen für die Heimsektoren abgewiesen werden, hieß es. Die Angst vor der Anreise von Krawalltouristen griff (nicht zu unrecht) in den Tagen vor dem Spiel um sich. Wenn es im Stadion zu Konfrontationen gekommen wäre, wäre dies zu aller erst auf den 1.FC Union als Verein – und nicht auf einzelne Personen – zurückgefallen.
Kurzerhand kam der genannte Personenkreis aus Rostock Fans / Sympathisanten in Zivil ins Stadion und bevölkerte die in der Nähe des Blocks R die Kurve an der Wuhleseite, um sofort auf sich aufmerksam zu machen. Das Ganze wurde aber von der Polizei noch vor dem Anpfiff gelöst und die Damen und Herren in den Gästebereich geleitet.
Ein wenig erinnerten die Vorgaben schon an sinnlosen Aktionismus. Dass man aber die Anhänger weg geleitete, halte ich für eine gute Prävention. Des Weiteren gehören die Heimblöcke akustisch nicht in die Hand von Fans, deren Mannschaft zu gast ist – meine Meinung.
Schon vor Freitag war das Match restlos ausverkauft. Auf Grund der Hochrisikoeinstufung des Spiels gab es einen Pufferblock, auf Grund dessen reduzierte sich die Kapazität auf 17.500 Zuschauer.
Die Hütte war also rappelvoll und der Support der Waldseite und der Gegengerade war überwältigend und nahm mit der Spielzeit kontinuierlich zu.
Das Spiel hielt jedenfalls das, was es im Vorfeld versprach. In den ersten 10 Minuten zeigte sich Hansa als aggressive Einheit, die den Abschluss suchte (Retov und Union überrascht, wie Neuhaus ja später zugab. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kam Union ins Spiel. Younga und Mosquera (nach dem er einen Gegenspieler hat stehen lassen) hatten erste Chancen. Dogan hätte nach einem hohen Ball praktisch im Fallen aus 16 Metern mit dem Hinterkopf die Führung erzielen können. Walke hätte gegen diesen ball keine Chance gehabt. Das sah lecker aus. In der 33. Minute rettet dann wieder erst der Pfosten für Rostock, bevor Mosquera nach dem Abpraller am schnellsten reagiert und den Ball durch die Beine von allen ins Tor schiebt. Dem vorausgegangen war ein herrlicher Angriff über Kohlmann, auf Gebhardt, der die Seite wechselt. Und Mattuschka zeckte den Ball von der rechten Strafrumgrenze aufs Tor. Da war Carnell allerdings noch dazwischen, was eine Ecke verursachte. Kurz auf Tusche wurde sie ausgeführt und der brachte den Ball gefühlvoll auf Dogans Kopf, der den Pfosten traf – der Nachschuss saß dann. Bis zur Pause versuchte der Gast dann noch mal mehr Druck aufzubauen, was zu der ein oder anderen Standartsituation (vor allem Ecken) führte.
Nach der Pause versuchte Union das Spiel zu entscheiden. Und nach einer Stunde hätte im Spiel die Vorentscheidung fallen müssen! Mosquera vernaschte auf links zwei Hansa-Spieler, um den Ball mit wunderbarer Übersicht quer auf Benyamina zu spielen, der ganz frei vor dem aus dem Tor herauseilenden Walke auftaucht und ihn anschießt – und sogar den Abpraller nicht im Tor unterbringen kann, weil Sebastian den Schuss an die Latte lenkt. Unglaublich war das! Alle, wirklich alle schlugen die Hände vor dem Gesicht zusammen. Man, Karim, der musste einfach sitzen. Aus. Ende. Er versuchte es später aus spitzerem Winkel noch mal. Diesmal war Walke klasse auf dem Posten und lenkte den Schuss um den langen Pfosten. Auch Younga versuchte sich mit einem Distanzschuss, sowie der eingewechselte Sahin. Selbst Bemben ließ bei einem Ausflug an die Grundlinie einen Rostocker aussteigen, um das Zentrum mit Bällen zu füttern – in diesem Fall war Dogan der Adressat. Sein Schuss wurde leider von einem in blau gekleideten Spieler geblockt. Patrick Kohlmann füllte seine Rolle übrigens wieder vollkommen aus. Ausgestattet mit einem guten Timing und dem Schuss Selbstvertrauen stellte auch er die Rostocker Offensive vor große Probleme. Die 71. Minute gab eine große Chance für Kenan Sahin her, der es mal probierte. Auch hier war der schon in der letzten Saison bei Wehen Wiesbaden großartige Walke zur Stelle. 5 Minuten später gab’s dann einen Eckball für Union, der durch Mosquera an den langen Pfosten verlängert wurde. Genau dort stand Stuff, der leider knapp verpasste. In der 88. Minute war es wiederum Mosquera, der praktisch aus dem Stand von links Bülow tunnelte, um dann aus sehr spitzem Winkel den Ball wieder ans Gebälk zu zimmern. Anders kann man diesen Abschluss nicht beschreiben. Man, alles richtig gemacht, nur war das Glück wieder mal nicht hold…und es hätte fast so geendet, wie es der geneigte Unioner vor 5 Jahren oft leidvoll erfahren musste. Die letzten 10 Minuten drückte Hansa nämlich bei einsetzendem Regen noch auf den Ausgleich. Bartels vergab noch die beste Chance, nach dem Glinker einen Schuss von Marcel Schied nur abprallen ließ. In den letzten Zügen des Spiels war es dann Glinker, der eine Ecke zu kurz vor die Füße von Bülow abwehrte und der drosch den Ball aus 5 Metern über Gehäuse. Da war ich kurzzeitig vor dem Zusammenbruch…so viel Spannung hätte einem erspart bleiben können.
Die Power, die Lautstärke, die von Rängen kam war grandios.
Dieses Heimspiel fällt unter meine persönlichen Top-Five, was den Support angeht.
Inzwischen goss es wie aus Kübeln. Der Himmel öffnete seine Schleusen und mitten auf dem nassen Grün waren weiße Trikots auszumachen, die den Sieg feierten. Uwe Neuhaus war jedenfalls wie der gesamte Betreuerstab und Beeck klatsch nass, was ich nicht davon abhielt mit den Spieler zusammen den Rängen die Ehre zu erweisen. Auf das Zuckertor machten die Akteure dann den Diver – passend zu den zurückliegenden 90 Minuten.
Festzuhalten ist ein Mosquera, der gegen Kai Bülow wenige Probleme hatte. Ja, ihn sogar schwindlig spielte. Obendrauf eine Mannschaft, die, wie man so schön sagt, sehr eingespielt wirkt. Uwe Neuhaus scheint seine elf Stammspieler gefunden zu haben.
Donnerstag, 27. August 2009
Dienstag, 11. August 2009
Achterbahnfahrt der Gefühle
Nicht mal eine Woche lag zwischen dem Auftritt des 1.FC Union im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (1. Hauptrunde) und dem Auftaktspieltag in der 2. Bundesliga. Gegen Rot Weiß Oberhausen. Gegen Werder baute Uwe Neuhaus auf die Defensive.
Vor der Viererkette platzierte der Fußball-Lehrer mit Younga Mouhani und Dominic Peitz noch zwei defensive Mittelfeldspieler. Außerdem wurde Mattuschka auf die Tribüne verbannt. Gebracht hat es wenig: Eine 0.5-Niederlage gab es. Gegen Oberhausen baute Uwe Neuhaus dann wieder altbewährtes Personal aus der vergangenen Saison. Und es zahlte sich aus. Man gewann das Spiel mit 3:0 und mit Mosquera spielte nur einer von vier Neuzugängen in der Elf aus Köpenick mit. Dieser schoss den ersten Treffer selbst und breitete das dritte Tor höchst selbst vor. Neben dem Kolumbianer trugen sich Benyamina und Mattuschka in die Torschützenliste ein.
Schon in den ersten 45 Minuten hätte der 1.FC Union höher führen können. Nun gleichen diese Ergebnisse einer wahren Achterbahnfahrt. Uwe Neuhaus krempelte nicht nur die Taktik, sondern auch das Team um und machte aus diesen Änderungen sofort wieder Gold.
Schon hört man Stimmen, die den 1.FC Union auf Dauer auf dem Thron des Unterhauses der Bundesliga sehen. Jedoch gilt es, nun nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Für den Auftakt gestaltete sich das Spiel mehr als ordentlich, doch am Samstag, den 15. August wartet mit Fortuna Düsseldorf der nächste Brocken auf den Aufsteiger und Drittliga-Champion. Mitaufsteiger Düsseldorf gewann sein erstes Spiel gegen den SC Paderborn ebenfalls mit 3:0. Peitz, der schon gegen Werder eindrucksvoll untermauerte, dass er mehr Unsicherheitsfaktor als Kopfballungeheuer ist (und das mit 1,96 Meter), bekam gegen Oberhausen also die Quittung für die grässliche Vorstellung im DFB-Pokal. Die Wahrscheinlichkeit, dass er gegen Düsseldorf auf dem Platz stehen kann, ist nicht größer geworden. Aber ein Mosquera konnte sich gesondert auszeichnen und damit wird klar, weshalb man sich nach seinem Probeauftritt so sehr um eine Verpflichtung bemühte. Knapp 6.000 Zuschauer verfolgten also den anderen 1.FC Union. Über 5 Jahre ist es her, dass der 1.FC Union zuletzt in der 2. Bundesliga auflaufen durfte. Seit dem sind viele, viele Spiele ins Land gegangen. Dirk Zingler dürfte in diesem Auftritt einen großen Moment gedeutet haben – unabhängig vom Ergebnis.
Inwieweit der neu eingestellte Konditionstrainer nun Anteil an dem Erfolg hat, ist schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass man im Vorfeld alles getan hat, um eine intakte Mannschaft und ein konkurrenzfähiges Konzept auf die Beine zu stellen.
Auch die Spieler scheinen die neuen Methoden anzunehmen und zu verinnerlichen. Neuhaus sprach von bis zu 10 Meisterschaftsspielen, die aus dauern könne, bis er die Stammformation herausgefunden habe. Insofern gibt das Spiel zwar einen Wink, aber noch lange keine endgültige Entscheidung, wer sich sicher wähnen darf. Mit Ausnahme von Jan Glinker und Benyamina, die bis jetzt unumstritten sind. Man kann es also als Zurückgreifen bezeichnen. Ein Patrick Kohlmann stand wieder in Startelf, in der er einen Michael Parensen ersetzte, der in der gesamten Rückrunde 2008 / 2009 gesetzt war.
Es bleibt also festzuhalten, dass die Entscheidung bzw. Konsequenzen aus dem Bremen-Spiel richtig waren. Die Mannschaft verließ Oberhausen mit verdienten Punkten im Gepäck und bekommt ihr Spitzenspiel am nächsten Samstag. Egal, wie es ausgehen wird, verdient haben sie es sich alle mal.
Auch wenn ein Mattuschka nun schon davon redet, dass es jede Mannschaft schwer haben wird, Union zu schlagen, so muss man den Verlauf der Hinrunde abwarten. Gesichert ist der psychologisch reibungslose Auftakt.
In Oberhausen indes sieht man den verkorksten Auftakt nicht als Beinbruch an. Schließ gibt’s von 33 Spiele, in denen man das wieder gerade rücken kann. Für Union heißt die Devise in den nächsten Tagen: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Nur wenn man die Haftung nicht verliert und sich in Erinnerung ruft, dass man nicht in jedem Spiel gegen RW Oberhausen (noch dazu in dieser Verfassung) antritt, wird man der tief roten Abstiegszone fern bleiben.
Vor der Viererkette platzierte der Fußball-Lehrer mit Younga Mouhani und Dominic Peitz noch zwei defensive Mittelfeldspieler. Außerdem wurde Mattuschka auf die Tribüne verbannt. Gebracht hat es wenig: Eine 0.5-Niederlage gab es. Gegen Oberhausen baute Uwe Neuhaus dann wieder altbewährtes Personal aus der vergangenen Saison. Und es zahlte sich aus. Man gewann das Spiel mit 3:0 und mit Mosquera spielte nur einer von vier Neuzugängen in der Elf aus Köpenick mit. Dieser schoss den ersten Treffer selbst und breitete das dritte Tor höchst selbst vor. Neben dem Kolumbianer trugen sich Benyamina und Mattuschka in die Torschützenliste ein.
Schon in den ersten 45 Minuten hätte der 1.FC Union höher führen können. Nun gleichen diese Ergebnisse einer wahren Achterbahnfahrt. Uwe Neuhaus krempelte nicht nur die Taktik, sondern auch das Team um und machte aus diesen Änderungen sofort wieder Gold.
Schon hört man Stimmen, die den 1.FC Union auf Dauer auf dem Thron des Unterhauses der Bundesliga sehen. Jedoch gilt es, nun nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Für den Auftakt gestaltete sich das Spiel mehr als ordentlich, doch am Samstag, den 15. August wartet mit Fortuna Düsseldorf der nächste Brocken auf den Aufsteiger und Drittliga-Champion. Mitaufsteiger Düsseldorf gewann sein erstes Spiel gegen den SC Paderborn ebenfalls mit 3:0. Peitz, der schon gegen Werder eindrucksvoll untermauerte, dass er mehr Unsicherheitsfaktor als Kopfballungeheuer ist (und das mit 1,96 Meter), bekam gegen Oberhausen also die Quittung für die grässliche Vorstellung im DFB-Pokal. Die Wahrscheinlichkeit, dass er gegen Düsseldorf auf dem Platz stehen kann, ist nicht größer geworden. Aber ein Mosquera konnte sich gesondert auszeichnen und damit wird klar, weshalb man sich nach seinem Probeauftritt so sehr um eine Verpflichtung bemühte. Knapp 6.000 Zuschauer verfolgten also den anderen 1.FC Union. Über 5 Jahre ist es her, dass der 1.FC Union zuletzt in der 2. Bundesliga auflaufen durfte. Seit dem sind viele, viele Spiele ins Land gegangen. Dirk Zingler dürfte in diesem Auftritt einen großen Moment gedeutet haben – unabhängig vom Ergebnis.
Inwieweit der neu eingestellte Konditionstrainer nun Anteil an dem Erfolg hat, ist schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass man im Vorfeld alles getan hat, um eine intakte Mannschaft und ein konkurrenzfähiges Konzept auf die Beine zu stellen.
Auch die Spieler scheinen die neuen Methoden anzunehmen und zu verinnerlichen. Neuhaus sprach von bis zu 10 Meisterschaftsspielen, die aus dauern könne, bis er die Stammformation herausgefunden habe. Insofern gibt das Spiel zwar einen Wink, aber noch lange keine endgültige Entscheidung, wer sich sicher wähnen darf. Mit Ausnahme von Jan Glinker und Benyamina, die bis jetzt unumstritten sind. Man kann es also als Zurückgreifen bezeichnen. Ein Patrick Kohlmann stand wieder in Startelf, in der er einen Michael Parensen ersetzte, der in der gesamten Rückrunde 2008 / 2009 gesetzt war.
Es bleibt also festzuhalten, dass die Entscheidung bzw. Konsequenzen aus dem Bremen-Spiel richtig waren. Die Mannschaft verließ Oberhausen mit verdienten Punkten im Gepäck und bekommt ihr Spitzenspiel am nächsten Samstag. Egal, wie es ausgehen wird, verdient haben sie es sich alle mal.
Auch wenn ein Mattuschka nun schon davon redet, dass es jede Mannschaft schwer haben wird, Union zu schlagen, so muss man den Verlauf der Hinrunde abwarten. Gesichert ist der psychologisch reibungslose Auftakt.
In Oberhausen indes sieht man den verkorksten Auftakt nicht als Beinbruch an. Schließ gibt’s von 33 Spiele, in denen man das wieder gerade rücken kann. Für Union heißt die Devise in den nächsten Tagen: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Nur wenn man die Haftung nicht verliert und sich in Erinnerung ruft, dass man nicht in jedem Spiel gegen RW Oberhausen (noch dazu in dieser Verfassung) antritt, wird man der tief roten Abstiegszone fern bleiben.
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