Am 14. Januar, einen Tag nach der Vertragsauflösung in Düsseldorf, unterschrieb der Türke einen Vertrag beim 1.FC Union bis zum Sommer 2011, der für die 2. und 3. Liga gilt.
Ein Fingerzeig ist das vor allem in Richtung des im Januar 2008 verpflichteten, dauerverletzten Dustin Heun. Nach dem er sich im März 2008 beim Meisterschaftsspiel gegen Erfurt (1:1) verletzte absolvierte er kein einziges Pflichtspiel mehr für Union und ist nun mehr schon fast 11 Monate ohne Einsatz. Sportdirekt Beeck sprach davon, dass die Neuverpflichtung den Konkurrenzkampf in der Offensive anfachen sollte. Dadurch, dass zum langzeitverletzten Heun auch noch Shergo Brian kam, stellte sich der Sturm in diversen Spielen der Hinrunde mit Patschinski und Benyamina praktisch von alleine auf. Das missfiel Uwe Neuhaus, denn er möchte, dass die Spieler mehr um ihren Startplatz ringen müssen und im Training noch einen Tick mehr Gas geben.
Wie mit Dustin Heun weiter verfahren wird, das zeigen die nächsten Monate bis zum Sommer. Für ihn und den Verein ist die Situation, so wie sie sich jetzt darstellt sicher nicht von Vorteil und die Chance auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses rückte dann in greibare Nähe. Sicher, auch ich wünsche Dustin Heun, dass er wieder „auf die Beine“ kommt.
Doch Union tut gut daran im Sturm nachzubessern, da sich eine baldige Besserung bei Heun wohl nicht abzeichnet.
Sahin absolvierte in der abgelaufenen Hinrunde der Saison 2008 / 2009 9 Spiele und erzielte dabei 2 Tore. Auch in der ersten Bundesliga schnürte Sahin bereits für Bayer Leverkusen die Fußballschuhe. In Düsseldorf waren die Reaktionen von Fans geteilt. Es gab einige, die ihm nachtrauerten, da er technisch zu den besten der Liga zu zählen ist, aber was die Disziplin angeht hat er wohl erheblichen Nachholbedarf. Wie hoch das Gehalt von Sahin ist wurde nicht bekannt, sicher ist nur, dass der Mann nicht im Hinterfeld der Gehaltsliste zu suchen sein wird.
Geboren ist Sahin in Köln, wo er auch bei der ortsansässigen Fortuna spielte.
Von dort wechselte er in die Jungend von Bayer Leverkusen. In der Folge kehrte er für ein Jahr zurück zur Fortuna, um sich darauf Leverkusen anzuschließen, wo er zu Einsätzen in der Bundesliga kam.
Die Stationen danach: Energie Cottbus, TuS Koblenz, Fortuna Düsseldorf.
Nun also der 1.FC Union – viel Glück!
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