Schlug man das wieder mal hochwertige PROGRAMMiererheft zum Spiel gegen den FC Hansa Rostock auf, so begrüßte einen das Vorwort diesmal mit Uwe Neuhaus. Zu der Paarung am dritten Spieltag der 2. Bundesliga gab Neuhaus zu bedenken, dass die Tabelle eine schöne Momentaufnahme sei und der Klassenerhalt weiter höchste Priorität genießt. Ein besseres Beispiel, dass man sich seiner Stärken bewusst ist, den Realitätssinn aber nicht verloren hat. Aber das hat ihn immer ausgezeichnet, den Uwe, dass er selbst, wenn die Euphorie ins Unermessliche wuchs, den ruhenden Pohl übernommen hat. So nun auch dieser Tage nach zwei verdienten Siegen gegen Oberhausen (auswärts) und im ersten (Punkt-) Heimspiel der Saison 2009 / 2010 gegen Düsseldorf, den Mitaufsteiger. Nur durch die Tordifferenz grüßte Union hinter St. Pauli von Platz 2 der Tabelle. Nun, gestern, am 21.8.2009, ein Datum, was jeden Unioner ins schwärmen bringt, stand der erste Vergleich mit Hansa Rostock in ein und derselben Spielklasse seit 20 Jahren an. Die Rostocker, die im letzten Jahr den Wiederaufstieg ins Oberhaus anstrebten landeten hart auf dem Boden der Tatsachen und wurden vom etatmäßigen Feuerwehrmann Zachhuber vor dem Gang in die dritte Liga bewahrt. Am 8. März dieses Jahres übernahm der kritisch beäugte Zachhuber das Amt vom kolossal gescheiterten Dieter Eilts. Bis zum Saisonende verlor er kein Spiel mehr, das war das Ergebnis dieses Engagements. Auf der anderen Seite Uwe Neuhaus, der Mann, der mit dem 1.FC Union seit 2007 eine Erfolgsgeschichte schreibt, wie wir alle wissen. Und der hatte nach dem 0:5 gegen Werder Bremen in Runde eins des DFB-Pokals die goldene Idee, die Startformation umzubauen und fast zu hundert Prozent auf die Aufstiegself zu setzten – bis auf eine Position. Mosquera, der Neuzugang aus Bremen, stürmt an der Seite von Karim Benyamina. Und das funktionierte in den ersten Zügen dieser Saison ziemlich gut. Genauso im Abwehrzentrum, wo Göhlert und Stuff für Ordnung sorgen.
Apropos Ordnung: Schon im Vorfeld sorgte das Spiel für Diskussionen, die sich nicht nur um die Chronik vergangener Duelle drehte. Im Vorfeld hatte es einen Sicherheitsplan für das Spiel gegeben, der von beiden Vereinen und der Polizei entworfen worden war. Unter anderem enthielt er folgendes Vorgehen: Rostock-Fans (die am Spieltag optisch als solche zu identifizieren gewesen wären), die sich über Umwege Karten für die Heimblöcke besorgt hatten, würden an den Eingängen für die Heimsektoren abgewiesen werden, hieß es. Die Angst vor der Anreise von Krawalltouristen griff (nicht zu unrecht) in den Tagen vor dem Spiel um sich. Wenn es im Stadion zu Konfrontationen gekommen wäre, wäre dies zu aller erst auf den 1.FC Union als Verein – und nicht auf einzelne Personen – zurückgefallen.
Kurzerhand kam der genannte Personenkreis aus Rostock Fans / Sympathisanten in Zivil ins Stadion und bevölkerte die in der Nähe des Blocks R die Kurve an der Wuhleseite, um sofort auf sich aufmerksam zu machen. Das Ganze wurde aber von der Polizei noch vor dem Anpfiff gelöst und die Damen und Herren in den Gästebereich geleitet.
Ein wenig erinnerten die Vorgaben schon an sinnlosen Aktionismus. Dass man aber die Anhänger weg geleitete, halte ich für eine gute Prävention. Des Weiteren gehören die Heimblöcke akustisch nicht in die Hand von Fans, deren Mannschaft zu gast ist – meine Meinung.
Schon vor Freitag war das Match restlos ausverkauft. Auf Grund der Hochrisikoeinstufung des Spiels gab es einen Pufferblock, auf Grund dessen reduzierte sich die Kapazität auf 17.500 Zuschauer.
Die Hütte war also rappelvoll und der Support der Waldseite und der Gegengerade war überwältigend und nahm mit der Spielzeit kontinuierlich zu.
Das Spiel hielt jedenfalls das, was es im Vorfeld versprach. In den ersten 10 Minuten zeigte sich Hansa als aggressive Einheit, die den Abschluss suchte (Retov und Union überrascht, wie Neuhaus ja später zugab. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kam Union ins Spiel. Younga und Mosquera (nach dem er einen Gegenspieler hat stehen lassen) hatten erste Chancen. Dogan hätte nach einem hohen Ball praktisch im Fallen aus 16 Metern mit dem Hinterkopf die Führung erzielen können. Walke hätte gegen diesen ball keine Chance gehabt. Das sah lecker aus. In der 33. Minute rettet dann wieder erst der Pfosten für Rostock, bevor Mosquera nach dem Abpraller am schnellsten reagiert und den Ball durch die Beine von allen ins Tor schiebt. Dem vorausgegangen war ein herrlicher Angriff über Kohlmann, auf Gebhardt, der die Seite wechselt. Und Mattuschka zeckte den Ball von der rechten Strafrumgrenze aufs Tor. Da war Carnell allerdings noch dazwischen, was eine Ecke verursachte. Kurz auf Tusche wurde sie ausgeführt und der brachte den Ball gefühlvoll auf Dogans Kopf, der den Pfosten traf – der Nachschuss saß dann. Bis zur Pause versuchte der Gast dann noch mal mehr Druck aufzubauen, was zu der ein oder anderen Standartsituation (vor allem Ecken) führte.
Nach der Pause versuchte Union das Spiel zu entscheiden. Und nach einer Stunde hätte im Spiel die Vorentscheidung fallen müssen! Mosquera vernaschte auf links zwei Hansa-Spieler, um den Ball mit wunderbarer Übersicht quer auf Benyamina zu spielen, der ganz frei vor dem aus dem Tor herauseilenden Walke auftaucht und ihn anschießt – und sogar den Abpraller nicht im Tor unterbringen kann, weil Sebastian den Schuss an die Latte lenkt. Unglaublich war das! Alle, wirklich alle schlugen die Hände vor dem Gesicht zusammen. Man, Karim, der musste einfach sitzen. Aus. Ende. Er versuchte es später aus spitzerem Winkel noch mal. Diesmal war Walke klasse auf dem Posten und lenkte den Schuss um den langen Pfosten. Auch Younga versuchte sich mit einem Distanzschuss, sowie der eingewechselte Sahin. Selbst Bemben ließ bei einem Ausflug an die Grundlinie einen Rostocker aussteigen, um das Zentrum mit Bällen zu füttern – in diesem Fall war Dogan der Adressat. Sein Schuss wurde leider von einem in blau gekleideten Spieler geblockt. Patrick Kohlmann füllte seine Rolle übrigens wieder vollkommen aus. Ausgestattet mit einem guten Timing und dem Schuss Selbstvertrauen stellte auch er die Rostocker Offensive vor große Probleme. Die 71. Minute gab eine große Chance für Kenan Sahin her, der es mal probierte. Auch hier war der schon in der letzten Saison bei Wehen Wiesbaden großartige Walke zur Stelle. 5 Minuten später gab’s dann einen Eckball für Union, der durch Mosquera an den langen Pfosten verlängert wurde. Genau dort stand Stuff, der leider knapp verpasste. In der 88. Minute war es wiederum Mosquera, der praktisch aus dem Stand von links Bülow tunnelte, um dann aus sehr spitzem Winkel den Ball wieder ans Gebälk zu zimmern. Anders kann man diesen Abschluss nicht beschreiben. Man, alles richtig gemacht, nur war das Glück wieder mal nicht hold…und es hätte fast so geendet, wie es der geneigte Unioner vor 5 Jahren oft leidvoll erfahren musste. Die letzten 10 Minuten drückte Hansa nämlich bei einsetzendem Regen noch auf den Ausgleich. Bartels vergab noch die beste Chance, nach dem Glinker einen Schuss von Marcel Schied nur abprallen ließ. In den letzten Zügen des Spiels war es dann Glinker, der eine Ecke zu kurz vor die Füße von Bülow abwehrte und der drosch den Ball aus 5 Metern über Gehäuse. Da war ich kurzzeitig vor dem Zusammenbruch…so viel Spannung hätte einem erspart bleiben können.
Die Power, die Lautstärke, die von Rängen kam war grandios.
Dieses Heimspiel fällt unter meine persönlichen Top-Five, was den Support angeht.
Inzwischen goss es wie aus Kübeln. Der Himmel öffnete seine Schleusen und mitten auf dem nassen Grün waren weiße Trikots auszumachen, die den Sieg feierten. Uwe Neuhaus war jedenfalls wie der gesamte Betreuerstab und Beeck klatsch nass, was ich nicht davon abhielt mit den Spieler zusammen den Rängen die Ehre zu erweisen. Auf das Zuckertor machten die Akteure dann den Diver – passend zu den zurückliegenden 90 Minuten.
Festzuhalten ist ein Mosquera, der gegen Kai Bülow wenige Probleme hatte. Ja, ihn sogar schwindlig spielte. Obendrauf eine Mannschaft, die, wie man so schön sagt, sehr eingespielt wirkt. Uwe Neuhaus scheint seine elf Stammspieler gefunden zu haben.
Donnerstag, 27. August 2009
Dienstag, 11. August 2009
Achterbahnfahrt der Gefühle
Nicht mal eine Woche lag zwischen dem Auftritt des 1.FC Union im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (1. Hauptrunde) und dem Auftaktspieltag in der 2. Bundesliga. Gegen Rot Weiß Oberhausen. Gegen Werder baute Uwe Neuhaus auf die Defensive.
Vor der Viererkette platzierte der Fußball-Lehrer mit Younga Mouhani und Dominic Peitz noch zwei defensive Mittelfeldspieler. Außerdem wurde Mattuschka auf die Tribüne verbannt. Gebracht hat es wenig: Eine 0.5-Niederlage gab es. Gegen Oberhausen baute Uwe Neuhaus dann wieder altbewährtes Personal aus der vergangenen Saison. Und es zahlte sich aus. Man gewann das Spiel mit 3:0 und mit Mosquera spielte nur einer von vier Neuzugängen in der Elf aus Köpenick mit. Dieser schoss den ersten Treffer selbst und breitete das dritte Tor höchst selbst vor. Neben dem Kolumbianer trugen sich Benyamina und Mattuschka in die Torschützenliste ein.
Schon in den ersten 45 Minuten hätte der 1.FC Union höher führen können. Nun gleichen diese Ergebnisse einer wahren Achterbahnfahrt. Uwe Neuhaus krempelte nicht nur die Taktik, sondern auch das Team um und machte aus diesen Änderungen sofort wieder Gold.
Schon hört man Stimmen, die den 1.FC Union auf Dauer auf dem Thron des Unterhauses der Bundesliga sehen. Jedoch gilt es, nun nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Für den Auftakt gestaltete sich das Spiel mehr als ordentlich, doch am Samstag, den 15. August wartet mit Fortuna Düsseldorf der nächste Brocken auf den Aufsteiger und Drittliga-Champion. Mitaufsteiger Düsseldorf gewann sein erstes Spiel gegen den SC Paderborn ebenfalls mit 3:0. Peitz, der schon gegen Werder eindrucksvoll untermauerte, dass er mehr Unsicherheitsfaktor als Kopfballungeheuer ist (und das mit 1,96 Meter), bekam gegen Oberhausen also die Quittung für die grässliche Vorstellung im DFB-Pokal. Die Wahrscheinlichkeit, dass er gegen Düsseldorf auf dem Platz stehen kann, ist nicht größer geworden. Aber ein Mosquera konnte sich gesondert auszeichnen und damit wird klar, weshalb man sich nach seinem Probeauftritt so sehr um eine Verpflichtung bemühte. Knapp 6.000 Zuschauer verfolgten also den anderen 1.FC Union. Über 5 Jahre ist es her, dass der 1.FC Union zuletzt in der 2. Bundesliga auflaufen durfte. Seit dem sind viele, viele Spiele ins Land gegangen. Dirk Zingler dürfte in diesem Auftritt einen großen Moment gedeutet haben – unabhängig vom Ergebnis.
Inwieweit der neu eingestellte Konditionstrainer nun Anteil an dem Erfolg hat, ist schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass man im Vorfeld alles getan hat, um eine intakte Mannschaft und ein konkurrenzfähiges Konzept auf die Beine zu stellen.
Auch die Spieler scheinen die neuen Methoden anzunehmen und zu verinnerlichen. Neuhaus sprach von bis zu 10 Meisterschaftsspielen, die aus dauern könne, bis er die Stammformation herausgefunden habe. Insofern gibt das Spiel zwar einen Wink, aber noch lange keine endgültige Entscheidung, wer sich sicher wähnen darf. Mit Ausnahme von Jan Glinker und Benyamina, die bis jetzt unumstritten sind. Man kann es also als Zurückgreifen bezeichnen. Ein Patrick Kohlmann stand wieder in Startelf, in der er einen Michael Parensen ersetzte, der in der gesamten Rückrunde 2008 / 2009 gesetzt war.
Es bleibt also festzuhalten, dass die Entscheidung bzw. Konsequenzen aus dem Bremen-Spiel richtig waren. Die Mannschaft verließ Oberhausen mit verdienten Punkten im Gepäck und bekommt ihr Spitzenspiel am nächsten Samstag. Egal, wie es ausgehen wird, verdient haben sie es sich alle mal.
Auch wenn ein Mattuschka nun schon davon redet, dass es jede Mannschaft schwer haben wird, Union zu schlagen, so muss man den Verlauf der Hinrunde abwarten. Gesichert ist der psychologisch reibungslose Auftakt.
In Oberhausen indes sieht man den verkorksten Auftakt nicht als Beinbruch an. Schließ gibt’s von 33 Spiele, in denen man das wieder gerade rücken kann. Für Union heißt die Devise in den nächsten Tagen: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Nur wenn man die Haftung nicht verliert und sich in Erinnerung ruft, dass man nicht in jedem Spiel gegen RW Oberhausen (noch dazu in dieser Verfassung) antritt, wird man der tief roten Abstiegszone fern bleiben.
Vor der Viererkette platzierte der Fußball-Lehrer mit Younga Mouhani und Dominic Peitz noch zwei defensive Mittelfeldspieler. Außerdem wurde Mattuschka auf die Tribüne verbannt. Gebracht hat es wenig: Eine 0.5-Niederlage gab es. Gegen Oberhausen baute Uwe Neuhaus dann wieder altbewährtes Personal aus der vergangenen Saison. Und es zahlte sich aus. Man gewann das Spiel mit 3:0 und mit Mosquera spielte nur einer von vier Neuzugängen in der Elf aus Köpenick mit. Dieser schoss den ersten Treffer selbst und breitete das dritte Tor höchst selbst vor. Neben dem Kolumbianer trugen sich Benyamina und Mattuschka in die Torschützenliste ein.
Schon in den ersten 45 Minuten hätte der 1.FC Union höher führen können. Nun gleichen diese Ergebnisse einer wahren Achterbahnfahrt. Uwe Neuhaus krempelte nicht nur die Taktik, sondern auch das Team um und machte aus diesen Änderungen sofort wieder Gold.
Schon hört man Stimmen, die den 1.FC Union auf Dauer auf dem Thron des Unterhauses der Bundesliga sehen. Jedoch gilt es, nun nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Für den Auftakt gestaltete sich das Spiel mehr als ordentlich, doch am Samstag, den 15. August wartet mit Fortuna Düsseldorf der nächste Brocken auf den Aufsteiger und Drittliga-Champion. Mitaufsteiger Düsseldorf gewann sein erstes Spiel gegen den SC Paderborn ebenfalls mit 3:0. Peitz, der schon gegen Werder eindrucksvoll untermauerte, dass er mehr Unsicherheitsfaktor als Kopfballungeheuer ist (und das mit 1,96 Meter), bekam gegen Oberhausen also die Quittung für die grässliche Vorstellung im DFB-Pokal. Die Wahrscheinlichkeit, dass er gegen Düsseldorf auf dem Platz stehen kann, ist nicht größer geworden. Aber ein Mosquera konnte sich gesondert auszeichnen und damit wird klar, weshalb man sich nach seinem Probeauftritt so sehr um eine Verpflichtung bemühte. Knapp 6.000 Zuschauer verfolgten also den anderen 1.FC Union. Über 5 Jahre ist es her, dass der 1.FC Union zuletzt in der 2. Bundesliga auflaufen durfte. Seit dem sind viele, viele Spiele ins Land gegangen. Dirk Zingler dürfte in diesem Auftritt einen großen Moment gedeutet haben – unabhängig vom Ergebnis.
Inwieweit der neu eingestellte Konditionstrainer nun Anteil an dem Erfolg hat, ist schwer einzuschätzen. Sicher ist, dass man im Vorfeld alles getan hat, um eine intakte Mannschaft und ein konkurrenzfähiges Konzept auf die Beine zu stellen.
Auch die Spieler scheinen die neuen Methoden anzunehmen und zu verinnerlichen. Neuhaus sprach von bis zu 10 Meisterschaftsspielen, die aus dauern könne, bis er die Stammformation herausgefunden habe. Insofern gibt das Spiel zwar einen Wink, aber noch lange keine endgültige Entscheidung, wer sich sicher wähnen darf. Mit Ausnahme von Jan Glinker und Benyamina, die bis jetzt unumstritten sind. Man kann es also als Zurückgreifen bezeichnen. Ein Patrick Kohlmann stand wieder in Startelf, in der er einen Michael Parensen ersetzte, der in der gesamten Rückrunde 2008 / 2009 gesetzt war.
Es bleibt also festzuhalten, dass die Entscheidung bzw. Konsequenzen aus dem Bremen-Spiel richtig waren. Die Mannschaft verließ Oberhausen mit verdienten Punkten im Gepäck und bekommt ihr Spitzenspiel am nächsten Samstag. Egal, wie es ausgehen wird, verdient haben sie es sich alle mal.
Auch wenn ein Mattuschka nun schon davon redet, dass es jede Mannschaft schwer haben wird, Union zu schlagen, so muss man den Verlauf der Hinrunde abwarten. Gesichert ist der psychologisch reibungslose Auftakt.
In Oberhausen indes sieht man den verkorksten Auftakt nicht als Beinbruch an. Schließ gibt’s von 33 Spiele, in denen man das wieder gerade rücken kann. Für Union heißt die Devise in den nächsten Tagen: Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Nur wenn man die Haftung nicht verliert und sich in Erinnerung ruft, dass man nicht in jedem Spiel gegen RW Oberhausen (noch dazu in dieser Verfassung) antritt, wird man der tief roten Abstiegszone fern bleiben.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Geschafft! Union ist aufgestiegen.
Um 15.45 Uhr pfiff Tino Wenkel aus Leipzig die Drittligapartie zwischen dem 1.FC Union und dem Abstiegskandidaten Jahn Regensburg pünktlich ab und mit dem Schlusspfiff war die Ekstase nicht mehr wegzuwischen. Die Tore des Jahn-Sportparks wurden für die Fans geöffnet und Massen ergossen sich auf das Spielfeld und stürmten in Richtung Trainerbank, wo die Mannschaft feierte. Auch für mich persönlich bedeutete der Abpfiff etwas Besonderes; war es doch so, dass ich zu Zweitligazeiten den Weg zum 1.FC Union fand. Genauer gesagt im Oktober 2003, zu einer Zeit, in der die Kurve sportlich schon lange nur gen Süden zeigte. Ab diesem Zeitpunkt war ich praktisch bei fast jedem Heimspiel, sowie bei ausgesuchten Auswärtspartien dabei und erlebte den Niedergang dieses Vereins, den ich lieben gelernt habe. Also auch der 9. Mai 2004 war mir in negativer Erinnerung, den an diesem Tag musste der 1.FC Union auch rechnerisch alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt nach 3 Jahren 2. Bundesliga begraben. Es war unglaublich; die Menschen säumten Platz und Haupttribüne, die Mannschaft genoss das Bad in der Menge sichtlich. Aber noch viel mehr – wenn ich stiller – ließ Chef-Trainer Uwe Neuhaus diesen Tag auf sich wirken. Er analysierte zu nächst im TV sachlich das Spiel, um dann gegen Abend ebenfalls der Party zu verfallen, die in der Heimat, auf dem Gelände an der Alten Försterei gipfelte. Vom Jahn-Sportpark nach Köpenick gab es einen Autokorso, an dem sich lt. Zeugen ca. 600 Fahrzeuge beteiligten.
Auf dem Balkon des VIP-Zeltes zeigten sich die Spieler dann den 4.000 Feiernden und danach wurde bei Speis und viel, sehr viel Trank bis in die späten Abendstunden gefeiert. Die Rückkehr ins Fußballunterhaus ist für den 1.FC Union auf den Tag genau nach 5 Jahren Abstinenz gelungen. Das, was vor der Saison eventuell die kühnsten Optimisten für umsetzbar gehalten haben, ist Real geworden.
Uwe Neuhaus sprach beim kurzen offiziellen Part nach dem Spiel, der Pressekonferenz, davon, dass die Mannschaft sich selbst gekrönt habe. Von einer absolut gelungenen Saison kann man sprechen, so Neuhaus, der aber auch in diesem Moment darauf hinwies, dass „ich aus der Vergangenheit weiß, dass die Arbeit jetzt erst richtig losgeht.“ Mit Rot Weiß Essen stieg Neuhaus im Jahr 2006 in die zweite Bundesliga auf, wo er im November 2006 aber seiner Zeit den Job als Cheftrainer abtreten musste.
Neuhaus ist bodenständig und doch weiß er um die Bedeutung des Erfolgs für die vielen Unioner und das macht ihn so zum Sympathieträger.
Hinzu kommt eine Mannschaft, die ehrlichen Fußball spielt und die in dieser Saison endlich auch zu Hause die Konstanz gefunden hat, um am Ende nicht wie im letzten Jahr zittern zu müssen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 35 Spieltage sind absolviert und der 1.FC Union verbucht 74 Punkte auf der Habenseite; der erste Gegner – Rang 2 – ist 12 Punkte (!) entfernt und heißt SC Paderborn. 21 Siege, 11 Unentschieden, 3 Niederlagen, so die Bilanz.
Neben der Allzweckwaffe in der Offensive, wie den Standards, zeichnete Union in der Saison 2008 / 2009 vor allem die Abwehr aus, die erst 19 Gegentore zuließ. Mit Abstand Ligaspitzenwert. Die Fortuna aus Düsseldorf kann mit schon 32 Gegentreffern die zweitbeste Mannschaft auf diesem Gebiet.
Die Mannschaft von 2006 / 2007 (damals noch Christian Schreier im Traineramt) wurde unter Neuhaus seit Juni 2007 punktuell verstärkt. Sämtliche Transfers erwiesen sich als Volltreffer. Nach dem der im Sommer 2007 verpflichtete Younga Mouhani (Neuhaus und er kannten sich aus den erfolgreichen Zeiten bei RW Essen, wohl u. a. auch deshalb der Wechsel zu seinem ehem. Trainer) anfangs als „Missverständnis“ tituliert wurde, steigerte sich der kurzzeitig in die Reservemannschaft verbannte Kongolese mit deutschem Pass und erfüllt heute seine Position vor der Abwehr vollkommen, ist fester Bestandteil der Startelf. Auch diese Story schrieb die Ära Neuhaus bei Union.
Präsident Dirk Zingler zündete sich bei der Feier in Köpenick die wohlverdiente Sieger-Zigarre an; er genoss den Moment auf seine Weise.
Zwischen dem 9. Mai 2009 und dem 9. Mai 2004 liegt eine lange Leidenszeit und viel harte Arbeit, so möchte ich es formulieren. Eine Zeit, in der teilweise vor allem die Inkonstanz überwog; und das nicht nur auf dem Platz. In der Saison 2004 / 2005 (meine erste volle Union-Saison, in der ich nur ein Heimspiel verpasste) stand kein Kollektiv auf dem Platz. Nach dem man mit Mühe und Not im Rahmen der Aktion „Bluten für Union“ mit Fans und Sponsoren in Eintracht die Liquiditätsreserve von 1,46 Millionen Euro beim DFB hinterlegen konnte, war man froh, überhaupt die Regionalligalizenz bekommen zu haben. Und von den finanziellen Mitteln, die man noch zusammenfegen konnte, versuchte man eine Mannschaft zusammenzustellen, die überwiegend aus jungen, unerfahrenen Spieler aus unteren Ligen bestand, die auch körperlich – so stellte sich bald heraus – der Regionalliga nicht gewachsen waren.
Ich möchte zum Spiel selbst nicht so viele Worte verlieren; nur so viel: Über 90 Minuten hinweg hatte Union ein großes Plus an der Chancen, sowie mehr Ballbesitz als der Gegner, was dazu führte, dass sich zwangsweise Möglichkeiten ergaben. Zwei dieser Chancen verwerteten Younga (Abpraller nach Ecke Mattuschka und Kopfball Biran) und Karim (Sololauf, nach schönem Pass von Dogan) zum 2:0 Endstand.
So bleiben von diesem Tag vor allem die Jubelbilder im Gedächtnis hängen, die Menschenmasse, die ich nach dem Abpfiff auf den Rasen ergoss und die Spieler schluckte. Es war ein großer Tag.
Danke, Mannschaft! Danke Trainerteam! Danke Verantwortliche!
In der neuen Saison heißt es: 1.FC Union, 2 Bundesliga.
Auf dem Balkon des VIP-Zeltes zeigten sich die Spieler dann den 4.000 Feiernden und danach wurde bei Speis und viel, sehr viel Trank bis in die späten Abendstunden gefeiert. Die Rückkehr ins Fußballunterhaus ist für den 1.FC Union auf den Tag genau nach 5 Jahren Abstinenz gelungen. Das, was vor der Saison eventuell die kühnsten Optimisten für umsetzbar gehalten haben, ist Real geworden.
Uwe Neuhaus sprach beim kurzen offiziellen Part nach dem Spiel, der Pressekonferenz, davon, dass die Mannschaft sich selbst gekrönt habe. Von einer absolut gelungenen Saison kann man sprechen, so Neuhaus, der aber auch in diesem Moment darauf hinwies, dass „ich aus der Vergangenheit weiß, dass die Arbeit jetzt erst richtig losgeht.“ Mit Rot Weiß Essen stieg Neuhaus im Jahr 2006 in die zweite Bundesliga auf, wo er im November 2006 aber seiner Zeit den Job als Cheftrainer abtreten musste.
Neuhaus ist bodenständig und doch weiß er um die Bedeutung des Erfolgs für die vielen Unioner und das macht ihn so zum Sympathieträger.
Hinzu kommt eine Mannschaft, die ehrlichen Fußball spielt und die in dieser Saison endlich auch zu Hause die Konstanz gefunden hat, um am Ende nicht wie im letzten Jahr zittern zu müssen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 35 Spieltage sind absolviert und der 1.FC Union verbucht 74 Punkte auf der Habenseite; der erste Gegner – Rang 2 – ist 12 Punkte (!) entfernt und heißt SC Paderborn. 21 Siege, 11 Unentschieden, 3 Niederlagen, so die Bilanz.
Neben der Allzweckwaffe in der Offensive, wie den Standards, zeichnete Union in der Saison 2008 / 2009 vor allem die Abwehr aus, die erst 19 Gegentore zuließ. Mit Abstand Ligaspitzenwert. Die Fortuna aus Düsseldorf kann mit schon 32 Gegentreffern die zweitbeste Mannschaft auf diesem Gebiet.
Die Mannschaft von 2006 / 2007 (damals noch Christian Schreier im Traineramt) wurde unter Neuhaus seit Juni 2007 punktuell verstärkt. Sämtliche Transfers erwiesen sich als Volltreffer. Nach dem der im Sommer 2007 verpflichtete Younga Mouhani (Neuhaus und er kannten sich aus den erfolgreichen Zeiten bei RW Essen, wohl u. a. auch deshalb der Wechsel zu seinem ehem. Trainer) anfangs als „Missverständnis“ tituliert wurde, steigerte sich der kurzzeitig in die Reservemannschaft verbannte Kongolese mit deutschem Pass und erfüllt heute seine Position vor der Abwehr vollkommen, ist fester Bestandteil der Startelf. Auch diese Story schrieb die Ära Neuhaus bei Union.
Präsident Dirk Zingler zündete sich bei der Feier in Köpenick die wohlverdiente Sieger-Zigarre an; er genoss den Moment auf seine Weise.
Zwischen dem 9. Mai 2009 und dem 9. Mai 2004 liegt eine lange Leidenszeit und viel harte Arbeit, so möchte ich es formulieren. Eine Zeit, in der teilweise vor allem die Inkonstanz überwog; und das nicht nur auf dem Platz. In der Saison 2004 / 2005 (meine erste volle Union-Saison, in der ich nur ein Heimspiel verpasste) stand kein Kollektiv auf dem Platz. Nach dem man mit Mühe und Not im Rahmen der Aktion „Bluten für Union“ mit Fans und Sponsoren in Eintracht die Liquiditätsreserve von 1,46 Millionen Euro beim DFB hinterlegen konnte, war man froh, überhaupt die Regionalligalizenz bekommen zu haben. Und von den finanziellen Mitteln, die man noch zusammenfegen konnte, versuchte man eine Mannschaft zusammenzustellen, die überwiegend aus jungen, unerfahrenen Spieler aus unteren Ligen bestand, die auch körperlich – so stellte sich bald heraus – der Regionalliga nicht gewachsen waren.
Ich möchte zum Spiel selbst nicht so viele Worte verlieren; nur so viel: Über 90 Minuten hinweg hatte Union ein großes Plus an der Chancen, sowie mehr Ballbesitz als der Gegner, was dazu führte, dass sich zwangsweise Möglichkeiten ergaben. Zwei dieser Chancen verwerteten Younga (Abpraller nach Ecke Mattuschka und Kopfball Biran) und Karim (Sololauf, nach schönem Pass von Dogan) zum 2:0 Endstand.
So bleiben von diesem Tag vor allem die Jubelbilder im Gedächtnis hängen, die Menschenmasse, die ich nach dem Abpfiff auf den Rasen ergoss und die Spieler schluckte. Es war ein großer Tag.
Danke, Mannschaft! Danke Trainerteam! Danke Verantwortliche!
In der neuen Saison heißt es: 1.FC Union, 2 Bundesliga.
Montag, 6. April 2009
Die Woche beim 1.FC Union Berlin.
Am Mittwoch hieß der Gegner im Jahnsportpark Bundesligareserve von W. Bremen.
Und das verhieß schon im Voraus eine harte Nuss zu werden. Dieser 1. April bescherte uns nicht nur im Programmheft einen schwer verdaubaren Aprilscherz (Alte Anzeigetafel in der AF genüge den Bestimmungen der 2. Bundesliga, u. a. auf Grund der modernen Ausrichtung des Konzepts nicht mehr), sondern auch einen Gegner mit mächtig Aufwind. Denn noch im vorangegangenen Wochenende schlug die Mannschaft um Trainer Thomas Wolter Kickers Offenbach klar mit 3:1. Der Tabellenachtzehnte setzte also erste Duftmarken und war fünftbestes Team der Rückrunde. Da stand dem 1.FC Union also ein Brocken ins Haus, dessen Tabellensituation über die eigentliche Stärke hinwegtäuschte.
Für die beiden gesperrten Innenverteidiger Göhlert (Rot) und Stuff (Ampelkarte), rückten Menz und Schulz in die Startformation. Nach dem 4:1-Sieh in Aalen am 29. März, musste Uwe Neuhaus also die beste Innenverteidigung der Liga umstellen. Mit dabei war wieder Younga, der nach seiner Gelb-Sperre ins Geschehen eingriff. Auf der Bank Platz nehmen musste Karim, der schon in Aalen nur Ersatz war, dort aber nach seiner Einwechslung sein Tor-Konto auf 13. Saisontreffer aufstocken konnte. Und die Bremer zeigten in diesen ausgeglichenen 90 Minuten, warum sie so einen Lauf in der Rückrunde haben. Enorm Ballsicher präsentierten sich die Norddeutschen, die auch mit Bundesligaakteuren aufliefen. Einer davon war der österreichische EM-Teilnehmer Martin Harnik. Vor allem der Kapitän, Daniel Schulz, offenbarte während der gesamten Spielzeit im Ballwegschlagen deutlich Mängel und mutierte so ein wenig zum Unruheherd, wenn Werder mal die Mittellinie überquerte. Und das war im Vergleich zum Jena-Spiel verdammt oft der Fall. Zielstrebig spielte der Gast nach vorne und erarbeitete sich, wie auch Union, entsprechende Chancen. Nach dem Bremen sich in den ersten Minuten bemerkbar machte, gab es nach 15. Minute die Chance für Kenan Sahin die Führung zu erzielen, allerdings hatte Pellatz im Tor der Gäste aufgepasst. Danach war wieder Bremen am Zug, vor allem mit einem wunderbaren Freistoß nach einer halben Stunde. Leckeres Ding. 24 Meter Entfernung waren für den Schutzen kein Hindernis. Dann war Union nach einer tollen Kombination wieder dran, aber Dogan verzog völlig freistehend aus 16 Metern. Dann gab’s kurz vor der Pause einen Fall von Bemben im Werder-Sechzehner, der von Schössling (ja, genau der!) nicht als Foulspiel gewertet wurde. Dann ging es in die verdiente Pause. Chancen auf beiden Seiten sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Direkt nach der Pause durfte sich Union dann mal aus einem Standart versuchen und auch dieser schien ein Strahl zu sein. Knappes Ding. Ich glaube, dass sich Bemben dafür verantwortlich zeichnete. Danach wurde Sahin wieder auf dir Reise geschickt, doch scheiterte einmal mehr am großartig agierenden Pellatz, der seinem Kollegen auf der anderen Seite in nichts nachstand. Zwischendurch sahen die 5.600 Zuschauer ein bisschen Leerlauf, aber jede Mannschaft konnte auf einmal gefährlich vors Tor des Gegners kommen. Dogan scheiterte man einem Versuch an einem Bremer Spieler und Harnik an Jan Glinker, als er im Sechzehner sträflich frei zum Schuss kam. In der Zwischenzeit wurden Konter, die meist über Sahin liefen unfair gestoppt. Zwei Mal ging das mit Gelb für einen Bremer Akteur glimpflich ab, in der 89. Minute hingegen gab es dann für Schmidt die Ampelkarte und er musste Duschen gehen. Für Union sprang leider nicht so viel heraus, außer die Erkenntnis, dass man auch mit einer umformierten Abwehr zu null spielen kann und einen (seit langem mal wieder) ebenbürtigen Gegner im Zaum halten konnte. Es war also ein 0:0 der besseren Sorte, was man an diesem Mittwochabend zu sehen bekam. Die Punkteteilung entsprach auch dem Leistungsvermögen an diesem angenehmen Frühlingsabend. Nur das Eckenverhältnis von 1:7 aus Unionsicht gab zu denken. Das muss besser werden. Herausheben möchte ich keinen Spieler – es war ein erkämpfter Punkt. Und sind wir mal ganz ehrlich: Es werden noch ganz andere Mannschaften Probleme mit Werder Bremen II bekommen. Gut, dass dieser Kelch also nun an uns vorbeigegangen ist.
Nachtrag: Das Spiel in Paderborn ging ebenfalls 0:0 aus und damit bleibt Union das 16. Spiel in Folge ungeschlagen und hat weiterhin 9 Punkte (3 Spiele also umgerechnet) Vorsprung auf den SC Paderborn. Zuschauer: ca.12.600
Und das verhieß schon im Voraus eine harte Nuss zu werden. Dieser 1. April bescherte uns nicht nur im Programmheft einen schwer verdaubaren Aprilscherz (Alte Anzeigetafel in der AF genüge den Bestimmungen der 2. Bundesliga, u. a. auf Grund der modernen Ausrichtung des Konzepts nicht mehr), sondern auch einen Gegner mit mächtig Aufwind. Denn noch im vorangegangenen Wochenende schlug die Mannschaft um Trainer Thomas Wolter Kickers Offenbach klar mit 3:1. Der Tabellenachtzehnte setzte also erste Duftmarken und war fünftbestes Team der Rückrunde. Da stand dem 1.FC Union also ein Brocken ins Haus, dessen Tabellensituation über die eigentliche Stärke hinwegtäuschte.
Für die beiden gesperrten Innenverteidiger Göhlert (Rot) und Stuff (Ampelkarte), rückten Menz und Schulz in die Startformation. Nach dem 4:1-Sieh in Aalen am 29. März, musste Uwe Neuhaus also die beste Innenverteidigung der Liga umstellen. Mit dabei war wieder Younga, der nach seiner Gelb-Sperre ins Geschehen eingriff. Auf der Bank Platz nehmen musste Karim, der schon in Aalen nur Ersatz war, dort aber nach seiner Einwechslung sein Tor-Konto auf 13. Saisontreffer aufstocken konnte. Und die Bremer zeigten in diesen ausgeglichenen 90 Minuten, warum sie so einen Lauf in der Rückrunde haben. Enorm Ballsicher präsentierten sich die Norddeutschen, die auch mit Bundesligaakteuren aufliefen. Einer davon war der österreichische EM-Teilnehmer Martin Harnik. Vor allem der Kapitän, Daniel Schulz, offenbarte während der gesamten Spielzeit im Ballwegschlagen deutlich Mängel und mutierte so ein wenig zum Unruheherd, wenn Werder mal die Mittellinie überquerte. Und das war im Vergleich zum Jena-Spiel verdammt oft der Fall. Zielstrebig spielte der Gast nach vorne und erarbeitete sich, wie auch Union, entsprechende Chancen. Nach dem Bremen sich in den ersten Minuten bemerkbar machte, gab es nach 15. Minute die Chance für Kenan Sahin die Führung zu erzielen, allerdings hatte Pellatz im Tor der Gäste aufgepasst. Danach war wieder Bremen am Zug, vor allem mit einem wunderbaren Freistoß nach einer halben Stunde. Leckeres Ding. 24 Meter Entfernung waren für den Schutzen kein Hindernis. Dann war Union nach einer tollen Kombination wieder dran, aber Dogan verzog völlig freistehend aus 16 Metern. Dann gab’s kurz vor der Pause einen Fall von Bemben im Werder-Sechzehner, der von Schössling (ja, genau der!) nicht als Foulspiel gewertet wurde. Dann ging es in die verdiente Pause. Chancen auf beiden Seiten sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel. Direkt nach der Pause durfte sich Union dann mal aus einem Standart versuchen und auch dieser schien ein Strahl zu sein. Knappes Ding. Ich glaube, dass sich Bemben dafür verantwortlich zeichnete. Danach wurde Sahin wieder auf dir Reise geschickt, doch scheiterte einmal mehr am großartig agierenden Pellatz, der seinem Kollegen auf der anderen Seite in nichts nachstand. Zwischendurch sahen die 5.600 Zuschauer ein bisschen Leerlauf, aber jede Mannschaft konnte auf einmal gefährlich vors Tor des Gegners kommen. Dogan scheiterte man einem Versuch an einem Bremer Spieler und Harnik an Jan Glinker, als er im Sechzehner sträflich frei zum Schuss kam. In der Zwischenzeit wurden Konter, die meist über Sahin liefen unfair gestoppt. Zwei Mal ging das mit Gelb für einen Bremer Akteur glimpflich ab, in der 89. Minute hingegen gab es dann für Schmidt die Ampelkarte und er musste Duschen gehen. Für Union sprang leider nicht so viel heraus, außer die Erkenntnis, dass man auch mit einer umformierten Abwehr zu null spielen kann und einen (seit langem mal wieder) ebenbürtigen Gegner im Zaum halten konnte. Es war also ein 0:0 der besseren Sorte, was man an diesem Mittwochabend zu sehen bekam. Die Punkteteilung entsprach auch dem Leistungsvermögen an diesem angenehmen Frühlingsabend. Nur das Eckenverhältnis von 1:7 aus Unionsicht gab zu denken. Das muss besser werden. Herausheben möchte ich keinen Spieler – es war ein erkämpfter Punkt. Und sind wir mal ganz ehrlich: Es werden noch ganz andere Mannschaften Probleme mit Werder Bremen II bekommen. Gut, dass dieser Kelch also nun an uns vorbeigegangen ist.
Nachtrag: Das Spiel in Paderborn ging ebenfalls 0:0 aus und damit bleibt Union das 16. Spiel in Folge ungeschlagen und hat weiterhin 9 Punkte (3 Spiele also umgerechnet) Vorsprung auf den SC Paderborn. Zuschauer: ca.12.600
Sonntag, 22. März 2009
1.FC Union Berlin vs. FC Carl Zeiss Jena 1:0 (0:0)
Der FC Carl Zeiss Jena war also zu Gast und benahm sich auch seiner Tabellenplatzierung entsprechend. Das möchte ich jetzt schon mal vorweg schicken. Denn an diesem sonnigen Tag Ende März gastierte der Tabellen sechzehnte im Jahnsportpark. Ich habe noch nie ein Duell zwischen Jena und Union verfolgen dürfen, insofern für mich eine Premiere. Das Rund dann auch mit 8.600 Zuschauern ordentlich gefüllt und der Rahmen war ein würdiger. Also zeitig um 12.30 Uhr vor Ort und endlich hieß es wieder Gegengerade – Stimmung aufsaugen! In der Kurve war es gegen Dresden sicher ganz nett, da es nicht ganz so propre voll war, wie auf der Gegengeraden, aber die ist immer noch der schönste Platz in diesem unschönen Stadion, welches Union aber sportlich auf den Lieb geschneidert ist. Bestes Fußballwetter an diesem Samstag und auch Union versprach durch die tolle Serie zuvor, zu Hause wieder etwas mehr das Punktekonto aufzufüllen. Die erste Überraschung war, dass Kenan Sahin auf der Bank Platz nehmen musste und Shergo Biran von Beginn an ran durfte. Ansonsten das gewohnte Bild auf dem Aufstellungsbogen – die Stammkräfte haben das volle Vertrauen.
Mit dem Anpfiff weg übernahm Union das Zepter und Jena tat nichts, wirklich nichts nach vorne. Hinten stand man sicher, und wenn man doch mal den Weg nach vorne antreten wollte, war man das Spielgerät aller spätestens bei erreichen der Mittellinie wieder los. Offensiv brachte der Gast nichts zu Stande und die Marschroute von deren Trainer René van Eck war klar: Hier einen Punkt mitnehmen und erstmal Torchancen verhindern. In der Defensive standen die Thüringer recht ordentlich, so, dass Union in der ersten Hälfte nur drei gefährliche Chancen rausspielen konnte. Bemben (ehr unfreiwillig), Benyamina (nach toller Vorarbeit als halbrechter Position, 10 Meter Torentfernung, sehr spitzer Winkel) und Biran (schöner Kopfball) scheiterten an Nulle. Der in der Szene mit Karim allerdings Glück hatte, dass dieser den Ball halbhoch spielt, und der so etwas leichter zu entschärfen war. Dazu kam eine Flut von Standards für Union, meist in Form von Ecken, die leider nichts einbrachten. Ärgerlich zu mal man so viele Chancen diese Saison mit Sicherheit von keinem Team mehr geboten bekommt.
Der zweite Durchgang wurde mit den ersten Ecken von Jena im gesamten Spiel eingeläutet. Das nach 46 Minuten. Doch es wurde so gleich heiß im Berliner Strafraum. Danach dann wieder viel Rot-Weiß und wenig Blau im Spiel. In der 60. Minute dann die dickste Chance im gesamten Spiel für Jena und im Endeffekt auch die einzige klare Möglichkeit. Der Jana-Spieler mit der Nr. 9 (Amirante) freundete sich der derweil mit dem Schiedsrichter Markus Pflaum an, nach dem er sich zum wiederholten Mal hatte fallen lassen, weil er kein Morgen gegen Bemben sah, gab es den wohlverdient gelben Karton. In der 63. Minute dann, die Möglichkeit für Union, nach dem Karims Schuss von Nulle nur abgeklatscht werden konnte, setzte Biran den sich bietenden Nachschuss leider neben den Pfosten. Jena zeichnete sich weiter durch destruktive Spielweise aus, wollte eigentlich im Match selbst ehr weniger teilnehmen, traute sich aber öfter als im ersten Durchgang über die Mittellinie. Auffällig war, das viele Ecken, die Mattuschka bzw. Gebhardt traten, an diesem Tag null Ertrag brachten. Am Ende waren es gefühlte 20 Ecken, von denen keine einzige brandgefährlich wurde, schade, denn mit dieser Allzweckwaffe hätte man durchaus Verwirrung stiften können, aber Jena stand hinten verdammt diszipliniert und ließ das gesamte Rot-Weiße Personal an diesem Tag verzweifeln. Doch, nach dem Karim gegen Sahin ausgewechselt wurde, war er der frische Mann, der in der 78. Minute den Elfmeter herausholte. Er ließ zwei Spieler aussteigen und der zweite der beiden ließ das Bein stehen, Sahin fällt, Referee Pflaum zeigt sofort auf den Punkt – Elfer! Und es trat Mattuschka an. Nichts gegen Tusche, aber da liefen bei mir sofort die Bilder von Ende Juli 2007 durch den Kopf, es war der Tag des ersten Punktspiels der Saison 2007 / 2008 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf, und es war die 86. Minute. 0:1-Rückstand und Melka ahnte damals die Ecke. Der Rest ist bekannt. Auch an diesem Tag antizipierte Gäste-Schlussmann Nulle gut, doch Tusche ist gereift und zimmerte den Ball mit Wucht unter die Latte. Geiles Tor und es plumpsten einem schon ein paar Steinchen vom nach knapp 80. Minute so strapazierten Herzen. Union dann durch Tusche fast noch mit dem 2:0, nach wunderschönem Konter. Aber kurz darauf setzte Markus Pflaum den Schlusspfiff an und Union fuhr die die nächsten Aufstiegspunkte ein. Und so knapp das Ergebnis auch erstmal aussieht, es war der hoch verdiente Lohn für eine Union-Elf die das gesamte Spiel im Griff hatte. Unterschlagen möchte ich nicht, dass sich der Elfmeter sich in der Nachbetrachtung als Freistoß herausstellte, denn das Foul fand nicht auf der 16-Meterlinie statt.
Durch die Niederlagen von Düsseldorf und Erfurt (0:2) und Emden zu Hause gegen das Schlusslicht Stuttgarter Kickers (0:1), hat sich der Vorsprung auf Rang der, respektive Rang vier auf 12 bzw. 14 Punkte vergrößert.
Unterdessen bleibt zu notieren, dass Younga nach einem klaren taktischen Foul seine 10 Gelbe in dieser Saison gesehen hat, holla, kein schlechter Wert, aber er gibt es durch seine Leistung 100 % zurück. Gefallen hat mir auch Karim wieder, der kämpferisch gut auftrat und zwei Mal Nulle mit ordentlichen Versuchen prüfte. Gewohnt sicher präsentierte sich derweil Daniel Göhlert, der wieder mal nichts anbrennen ließ.
Neuhaus lobte in der anschließenden PK noch mal ausdrücklich die Cool – und vor allem Cleverness der Mannschaft auf den richtigen Moment zu lauern und dann zu zuschlagen, wenn es gefragt ist. Danach trat er dann allerdings sogleich wieder auf die Bremse und warnte davor die Lorbeeren zum Ausruhen zu nutzten.
Kinder, so wird es was mit dem großen Traum und dieses Wort bemühe ich nicht aus Jux und Tollerei die letzten Wochen – nein, es umschreibt die Gefühlslage im Umfeld des Vereins ganz gut. Am 23. Mai 2004 spielte der 1.FC Union sein letztes 2.Liga-Spiel gegen Wacker Burghausen. Sorgt dafür, dass der 1.FC Union im Sommer 2009 wieder zweitklassig ist!
Ich drücke alle Daumen!
Mit dem Anpfiff weg übernahm Union das Zepter und Jena tat nichts, wirklich nichts nach vorne. Hinten stand man sicher, und wenn man doch mal den Weg nach vorne antreten wollte, war man das Spielgerät aller spätestens bei erreichen der Mittellinie wieder los. Offensiv brachte der Gast nichts zu Stande und die Marschroute von deren Trainer René van Eck war klar: Hier einen Punkt mitnehmen und erstmal Torchancen verhindern. In der Defensive standen die Thüringer recht ordentlich, so, dass Union in der ersten Hälfte nur drei gefährliche Chancen rausspielen konnte. Bemben (ehr unfreiwillig), Benyamina (nach toller Vorarbeit als halbrechter Position, 10 Meter Torentfernung, sehr spitzer Winkel) und Biran (schöner Kopfball) scheiterten an Nulle. Der in der Szene mit Karim allerdings Glück hatte, dass dieser den Ball halbhoch spielt, und der so etwas leichter zu entschärfen war. Dazu kam eine Flut von Standards für Union, meist in Form von Ecken, die leider nichts einbrachten. Ärgerlich zu mal man so viele Chancen diese Saison mit Sicherheit von keinem Team mehr geboten bekommt.
Der zweite Durchgang wurde mit den ersten Ecken von Jena im gesamten Spiel eingeläutet. Das nach 46 Minuten. Doch es wurde so gleich heiß im Berliner Strafraum. Danach dann wieder viel Rot-Weiß und wenig Blau im Spiel. In der 60. Minute dann die dickste Chance im gesamten Spiel für Jena und im Endeffekt auch die einzige klare Möglichkeit. Der Jana-Spieler mit der Nr. 9 (Amirante) freundete sich der derweil mit dem Schiedsrichter Markus Pflaum an, nach dem er sich zum wiederholten Mal hatte fallen lassen, weil er kein Morgen gegen Bemben sah, gab es den wohlverdient gelben Karton. In der 63. Minute dann, die Möglichkeit für Union, nach dem Karims Schuss von Nulle nur abgeklatscht werden konnte, setzte Biran den sich bietenden Nachschuss leider neben den Pfosten. Jena zeichnete sich weiter durch destruktive Spielweise aus, wollte eigentlich im Match selbst ehr weniger teilnehmen, traute sich aber öfter als im ersten Durchgang über die Mittellinie. Auffällig war, das viele Ecken, die Mattuschka bzw. Gebhardt traten, an diesem Tag null Ertrag brachten. Am Ende waren es gefühlte 20 Ecken, von denen keine einzige brandgefährlich wurde, schade, denn mit dieser Allzweckwaffe hätte man durchaus Verwirrung stiften können, aber Jena stand hinten verdammt diszipliniert und ließ das gesamte Rot-Weiße Personal an diesem Tag verzweifeln. Doch, nach dem Karim gegen Sahin ausgewechselt wurde, war er der frische Mann, der in der 78. Minute den Elfmeter herausholte. Er ließ zwei Spieler aussteigen und der zweite der beiden ließ das Bein stehen, Sahin fällt, Referee Pflaum zeigt sofort auf den Punkt – Elfer! Und es trat Mattuschka an. Nichts gegen Tusche, aber da liefen bei mir sofort die Bilder von Ende Juli 2007 durch den Kopf, es war der Tag des ersten Punktspiels der Saison 2007 / 2008 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf, und es war die 86. Minute. 0:1-Rückstand und Melka ahnte damals die Ecke. Der Rest ist bekannt. Auch an diesem Tag antizipierte Gäste-Schlussmann Nulle gut, doch Tusche ist gereift und zimmerte den Ball mit Wucht unter die Latte. Geiles Tor und es plumpsten einem schon ein paar Steinchen vom nach knapp 80. Minute so strapazierten Herzen. Union dann durch Tusche fast noch mit dem 2:0, nach wunderschönem Konter. Aber kurz darauf setzte Markus Pflaum den Schlusspfiff an und Union fuhr die die nächsten Aufstiegspunkte ein. Und so knapp das Ergebnis auch erstmal aussieht, es war der hoch verdiente Lohn für eine Union-Elf die das gesamte Spiel im Griff hatte. Unterschlagen möchte ich nicht, dass sich der Elfmeter sich in der Nachbetrachtung als Freistoß herausstellte, denn das Foul fand nicht auf der 16-Meterlinie statt.
Durch die Niederlagen von Düsseldorf und Erfurt (0:2) und Emden zu Hause gegen das Schlusslicht Stuttgarter Kickers (0:1), hat sich der Vorsprung auf Rang der, respektive Rang vier auf 12 bzw. 14 Punkte vergrößert.
Unterdessen bleibt zu notieren, dass Younga nach einem klaren taktischen Foul seine 10 Gelbe in dieser Saison gesehen hat, holla, kein schlechter Wert, aber er gibt es durch seine Leistung 100 % zurück. Gefallen hat mir auch Karim wieder, der kämpferisch gut auftrat und zwei Mal Nulle mit ordentlichen Versuchen prüfte. Gewohnt sicher präsentierte sich derweil Daniel Göhlert, der wieder mal nichts anbrennen ließ.
Neuhaus lobte in der anschließenden PK noch mal ausdrücklich die Cool – und vor allem Cleverness der Mannschaft auf den richtigen Moment zu lauern und dann zu zuschlagen, wenn es gefragt ist. Danach trat er dann allerdings sogleich wieder auf die Bremse und warnte davor die Lorbeeren zum Ausruhen zu nutzten.
Kinder, so wird es was mit dem großen Traum und dieses Wort bemühe ich nicht aus Jux und Tollerei die letzten Wochen – nein, es umschreibt die Gefühlslage im Umfeld des Vereins ganz gut. Am 23. Mai 2004 spielte der 1.FC Union sein letztes 2.Liga-Spiel gegen Wacker Burghausen. Sorgt dafür, dass der 1.FC Union im Sommer 2009 wieder zweitklassig ist!
Ich drücke alle Daumen!
Sonntag, 15. März 2009
Eintracht Braunschweig vs. 1.FC Union Berlin 0:2 (0:0)
Kinder, die Serie wird unheimlich immer länger, nun war also auch die Eintracht dran. Die Löwen kämpften in der ersten Halbzeit aufopferungsvoll, scheiterten aber an ihren Nerven und an einem genialen Jan Glinker, der sich einmal mehr von seiner Schokoladenseite zeigte und als Krönung einen Freistoß aus 25 Metern von D. Dogan aus dem Winkel holte. Sah toll aus, im WDR, mittels dessen Berichts ich das Geschehene hier kurz wiedergebe. Erst in der 44. Minute tauchte Mattuschka urplötzlich alleine vor dem Tor auf und scheiterte an Nastase, der sich in den Schuss warf.
In der zweiten Halbzeit schlugen die Jungs dann wieder eiskalt zu Shergo Biran legte herrlich an einem Abwehrspieler vorbei in die freiwerdende Gasse und Yussuf Dogan spitzelte den Ball mit der Picke an Fezic vorbei ins Gehäuse der Braunschweiger. 1:0 und von diesem 1:0 schienen die Gastgeber, tja, geschockt. Union konnte sich vom Druck der Braunschweiger befreien und in der 87. Minute einen Konter setzten, nach dem Karim einen weite Flanke in den Strafraum schlug und Biran – diesmal als Vollstrecker, wie schon in der Vorwoche gegen Dresden – mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 2:0 einnetzte. Und ein paar der 15.000 im weiten Rund des Stadions an der Hafenstraße feierten den Sieg des Tabellenführers, der die Konkurrenz weiter auf Distanz hält.
Uwe Neuhaus reklamierte den Untergrund im Stadion, den er leicht sarkastisch dann doch als „Rasen“ bezeichnete. Auch dem Spielfeld schrieb er zu, dass die Braunschweiger in Hälfte eins manche Flanke nicht zielgenau in den Sechzehner schlagen konnten.
Trotz aller Unwägbarkeiten: Der 1.FC Union, so halten wir fest, hat seinen Kurs strickt einprogrammiert, und dieser Kurs heißt 2. Bundesliga.
Und wie uns allen bewusst ist, steht am Mittwoch sogar noch ein Nachholspiel auf der Agenda, und zwar in Burghausen. Es wäre das 26. Punktspiel, welches ursprünglich im Februar hätte stattfinden sollen, wegen des bitterkalten Klimas aber verschoben werden musste. Sollte auch hier Zählbares rausspringen, dann ist wieder eine kleine Etappe auf der großen Tour 2008 / 2009 absolviert und das Traumziel ein Stückchen näher gerückt.
Auf geht’s!
In der zweiten Halbzeit schlugen die Jungs dann wieder eiskalt zu Shergo Biran legte herrlich an einem Abwehrspieler vorbei in die freiwerdende Gasse und Yussuf Dogan spitzelte den Ball mit der Picke an Fezic vorbei ins Gehäuse der Braunschweiger. 1:0 und von diesem 1:0 schienen die Gastgeber, tja, geschockt. Union konnte sich vom Druck der Braunschweiger befreien und in der 87. Minute einen Konter setzten, nach dem Karim einen weite Flanke in den Strafraum schlug und Biran – diesmal als Vollstrecker, wie schon in der Vorwoche gegen Dresden – mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 2:0 einnetzte. Und ein paar der 15.000 im weiten Rund des Stadions an der Hafenstraße feierten den Sieg des Tabellenführers, der die Konkurrenz weiter auf Distanz hält.
Uwe Neuhaus reklamierte den Untergrund im Stadion, den er leicht sarkastisch dann doch als „Rasen“ bezeichnete. Auch dem Spielfeld schrieb er zu, dass die Braunschweiger in Hälfte eins manche Flanke nicht zielgenau in den Sechzehner schlagen konnten.
Trotz aller Unwägbarkeiten: Der 1.FC Union, so halten wir fest, hat seinen Kurs strickt einprogrammiert, und dieser Kurs heißt 2. Bundesliga.
Und wie uns allen bewusst ist, steht am Mittwoch sogar noch ein Nachholspiel auf der Agenda, und zwar in Burghausen. Es wäre das 26. Punktspiel, welches ursprünglich im Februar hätte stattfinden sollen, wegen des bitterkalten Klimas aber verschoben werden musste. Sollte auch hier Zählbares rausspringen, dann ist wieder eine kleine Etappe auf der großen Tour 2008 / 2009 absolviert und das Traumziel ein Stückchen näher gerückt.
Auf geht’s!
Dienstag, 10. März 2009
1.FC Union Berlin vs. SG Dynamo Dresden 2:1 (1:1)
Schon die Nachrichten im Vorfeld versprachen einen Saisonrekord.
Zum 49. Mal traft unser geliebter 1.FC Union auf die Dresdner und dieser Gegner war zu DDR- und Nachwendezeiten stets der Angstgegner Nummer 1. Fast immer fuhr man mit einer Niederlage nach Hause oder musste vor eigenem Publikum die Segel streichen. Doch die letzten vier Aufeinandertreffen konnte der 1.FC Union alle samt gewinnen, und in der letzten Saison sogar beide Saisonspiele. Heute kam Dynamo als Außenseiter nach Berlin ins Ausweichquartier am Prenzlauer Berg. Union hat auf den Tabellenzweiten – also den ersten Verfolger – sechs Punkte gut und steht mit 49 Punkten deutlich an der Spitze in der ersten Drittligasaison. Die letzten Monate / Wochen mit ihren unzähligen Erfolgserlebnissen brachten es also mit sich, dass die Mannschaft nun ganz oben steht, und dem Ziel, dass im November 2008 auf der Mitgliederversammlung ausgegeben wurde, immer näher kommt. Hinzu kommt, dass Dresden eine verkorkste Hinrunde abgeliefert hat und mit 26 Punkten lediglich Rang 13. aufweisen kann. Der 1.FC Union, nur so zur Erinnerung, ist im Jahnsportpark immer noch ohne Niederlage. Und im vierten Punktspiel des Jahres 2009 sollte auch der vierte Sieg herausspringen, aber allen war klar, dass die Gäste natürlich mehr Qualität auf die Waage bringen, als es die Tabelle ausdrücken mag. Und doch gibt es in Dresden derzeit andere Probleme – Stichwort Stadion. Und wir haben als kleinen Spannungsbogen die Gelbsperre von Marco Gebhardt, der aussetzten musste. Uwe Neuhaus wählte die Offensive Lösung und brachte mit Sahin, Benyamina und zusätzlich Biran drei Stürmer von Anfang an. Wir haben leider zu spät für die Karten zugeschlagen und mussten uns in der Kurve niederlassen, was der guten Sicht aber keinen Abbruch tat, wie ich im Stadion überrascht feststellen musste, da wir sonst in jedem Spiel diese Saison auf der Gegengeraden standen. Die Ränge füllten sich so dann und bei Anpfiff war das Rund (mal abgesehen von den erforderlichen Pufferblöcken) gerappelt voll. Lecker!
Mit Ausnahme der genannten Änderung, schickte Neuhaus eine unveränderte Elf im Vergleich zu den Vorwochen aufs Feld. Und das Match begann mit einer Dynamo-Chancen durch Savran. Auch nach einer Viertelstunde war es wieder der Mann, der im letzten Sommer von TeBe gekommen war, der für Gefahr sorgen konnte. Das waren sie dann aber auch, die Chancen für die Gäste. Union zwar mit deutlich mehr vom Spiel, aber zu nächst ohne klar Tormöglichkeiten. Nach 13 Minuten scheiterte Benyamina an Keller mit einer netten Leistung. In der 23. Minute dann war es Biran, der aus 7 Meter fast das 1:0 markierte, nach dem Keller einen Ball nicht festhalten konnte, doch seinen Schuss köpfe Mike Wagefeld von der Linie, so, dass es Eckball gab. In der 43. Minute krönte Savran dann einen Angriff der Gäste via gut getimter Flanke, nach entsprechendem Lauf, auf den Torschützen Pavel Dobry, der nur noch einnickte. Aber, noch mal, hervorzuheben die sehenswerte Vorarbeit bzw. Laufarbeit von Savran. Ein merkwürdiges Spiel, denn irgendwie wäre diese Führung nicht dem Spielverlauf entsprechend gewesen, denn die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, auch wenn ein Leistungsunterschied zwischen beiden Teams schwer auszumachen war. Doch in der 44. Minute trat Mattuschka einen Freistoß, der auf dem Kopf von Shergo Biran landete, und vom Innenpfosten den Weg ins Tor fand. Ausgleich – eine Minute vor der Pause. Hach, irgendwie war es gerecht, dieses 1:1, da Dresden in der ersten Hälfte – aus meiner Sicht – die inaktivere Mannschaft war und Union mehr probierte.
Jetzt müssen wir uns den zweiten 45 Minuten widmen.
Und diese waren von Harmlosigkeit geprägt. Union schien mit zunehmender Spieldauer die Kräfte zu verlieren bzw. dessen Verschleiß machte sich bemerkbar. Zwar testete man Axel Keller in zwei Szenen, aber weder Karim noch Parensen konnten den Dresdnern damit wirklich etwas anhaben, die ihrerseits wurden in der 70. Minute brandgefährlich, als der junge Sascha Pfeffer es einfach mal von halbrechts probierte und Jan Glinker zu einer Glanzparade zwang. Danach, viel Aufwand bei Union, aber leider nur wenig Ertrag. Der Boden war tief und der Gegner schien sich mit dem Unentschieden begnügen zu wollen. Immer wieder war zu registrieren, dass die Jungs sich viel vorgenommen hatten, die Umsetzung allerdings haperte etwas. Als Fan sich geistig schon auf dem Nachhause-Weg befand, schlug Kenan Sahin zu, und sorgte für das Highlight der zweiten Halbzeit. 82. Minuten war da schon gespielt, nach dem der Sachsen-Kapitän Wagefeld, einen Ball klären konnte; dieser aber direkt von Benyamina auf Sahin am 16 Meter Raum gepasst wurde. Und der Winterneuzugang lief noch zwei Schritte, legte sich dann den Ball vor und versenkte das Ding aus 16 Metern in der kurzen Ecke. Keine Chance für Keller und ein weitere Beleg dafür, wieso Union derzeit oben steht, und auch im 13. „Heimspiel“ der Saison ungeschlagen bleibt.
Nach dazu war es der vierte Sieg im vierten Punktspiel des Jahres 2009, denn es passierte danach nichts mehr, da der Schiedsrichter Gagelmann (Bremen) überpünktlich abpfiff. Allerdings gaben auch die Dresdner zu, dass sich wohl auch bei 1 oder zwei Minuten Nachspielzeit nicht mehr viel geändert hätte.
Auffallend war, dass die Gäste im zweiten Abschnitt in der Defensive bombensicher standen und praktisch fast nichts zuließen. Genau aus dem Grund waren sie die bisherige Rückrunde auch ungeschlagen. Nach dem der Trainer Ruud Kaiser nach in der Vorrunde verdächtig gewackelt hatte, zeigte Dresden zumindest am Sonntag einen klaren Trend. Die werden noch den ein oder anderen Erfolg einfahren in der Rückrunde.
Mike Wagefeld wünschte unserem geliebten FCU jedenfalls schon mal vorsorglich den Aufstieg. So denn. Die Variante mit Biran als dritter Stürmer ist – in Nachbetrachtung des Spiels – voll aufgegangen und der Trainer hat mal wieder das goldene Händchen bewiesen. Als Garnitur eine fette Kulisse, die leider – bekam ich es zu hören bzw. nicht zu hören – akustisch nicht zu vernehmen war. Und wenn man in der Kurve mal versuchte ein bisschen zu Supporten, dann erschlugen einen die verwunderten Blicke derer, die um einen herum die Plätze säumten. Naja, viele, die eben nur ein oder zwei Mal im Jahr Heimspiele des 1.FC Union besuchen, die „Modefans“. Denn an diesem Tag von nicht minder bekannt „Schönwetterfans“ zu sprechen wäre der blanke Hohn gewesen. Man, war das unbequem. Nieselt, dann wieder richtiger Guss, dann wieder nüscht…Aprilwetter extrem im März.
Soho, am Samstag, den 13. geht’s dann nach Braunschweig, dann wieder mit Gebbi. Und den Samstag darauf wird Jena empfangen. 4 Punkte aus den zwei Matches und es geht entspannt in die Endphase.
P.S.: Fünfter Punktspielsieg in Folge – die Bilanz wird bereinigt, Stück für Stück ;-)
Zum 49. Mal traft unser geliebter 1.FC Union auf die Dresdner und dieser Gegner war zu DDR- und Nachwendezeiten stets der Angstgegner Nummer 1. Fast immer fuhr man mit einer Niederlage nach Hause oder musste vor eigenem Publikum die Segel streichen. Doch die letzten vier Aufeinandertreffen konnte der 1.FC Union alle samt gewinnen, und in der letzten Saison sogar beide Saisonspiele. Heute kam Dynamo als Außenseiter nach Berlin ins Ausweichquartier am Prenzlauer Berg. Union hat auf den Tabellenzweiten – also den ersten Verfolger – sechs Punkte gut und steht mit 49 Punkten deutlich an der Spitze in der ersten Drittligasaison. Die letzten Monate / Wochen mit ihren unzähligen Erfolgserlebnissen brachten es also mit sich, dass die Mannschaft nun ganz oben steht, und dem Ziel, dass im November 2008 auf der Mitgliederversammlung ausgegeben wurde, immer näher kommt. Hinzu kommt, dass Dresden eine verkorkste Hinrunde abgeliefert hat und mit 26 Punkten lediglich Rang 13. aufweisen kann. Der 1.FC Union, nur so zur Erinnerung, ist im Jahnsportpark immer noch ohne Niederlage. Und im vierten Punktspiel des Jahres 2009 sollte auch der vierte Sieg herausspringen, aber allen war klar, dass die Gäste natürlich mehr Qualität auf die Waage bringen, als es die Tabelle ausdrücken mag. Und doch gibt es in Dresden derzeit andere Probleme – Stichwort Stadion. Und wir haben als kleinen Spannungsbogen die Gelbsperre von Marco Gebhardt, der aussetzten musste. Uwe Neuhaus wählte die Offensive Lösung und brachte mit Sahin, Benyamina und zusätzlich Biran drei Stürmer von Anfang an. Wir haben leider zu spät für die Karten zugeschlagen und mussten uns in der Kurve niederlassen, was der guten Sicht aber keinen Abbruch tat, wie ich im Stadion überrascht feststellen musste, da wir sonst in jedem Spiel diese Saison auf der Gegengeraden standen. Die Ränge füllten sich so dann und bei Anpfiff war das Rund (mal abgesehen von den erforderlichen Pufferblöcken) gerappelt voll. Lecker!
Mit Ausnahme der genannten Änderung, schickte Neuhaus eine unveränderte Elf im Vergleich zu den Vorwochen aufs Feld. Und das Match begann mit einer Dynamo-Chancen durch Savran. Auch nach einer Viertelstunde war es wieder der Mann, der im letzten Sommer von TeBe gekommen war, der für Gefahr sorgen konnte. Das waren sie dann aber auch, die Chancen für die Gäste. Union zwar mit deutlich mehr vom Spiel, aber zu nächst ohne klar Tormöglichkeiten. Nach 13 Minuten scheiterte Benyamina an Keller mit einer netten Leistung. In der 23. Minute dann war es Biran, der aus 7 Meter fast das 1:0 markierte, nach dem Keller einen Ball nicht festhalten konnte, doch seinen Schuss köpfe Mike Wagefeld von der Linie, so, dass es Eckball gab. In der 43. Minute krönte Savran dann einen Angriff der Gäste via gut getimter Flanke, nach entsprechendem Lauf, auf den Torschützen Pavel Dobry, der nur noch einnickte. Aber, noch mal, hervorzuheben die sehenswerte Vorarbeit bzw. Laufarbeit von Savran. Ein merkwürdiges Spiel, denn irgendwie wäre diese Führung nicht dem Spielverlauf entsprechend gewesen, denn die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, auch wenn ein Leistungsunterschied zwischen beiden Teams schwer auszumachen war. Doch in der 44. Minute trat Mattuschka einen Freistoß, der auf dem Kopf von Shergo Biran landete, und vom Innenpfosten den Weg ins Tor fand. Ausgleich – eine Minute vor der Pause. Hach, irgendwie war es gerecht, dieses 1:1, da Dresden in der ersten Hälfte – aus meiner Sicht – die inaktivere Mannschaft war und Union mehr probierte.
Jetzt müssen wir uns den zweiten 45 Minuten widmen.
Und diese waren von Harmlosigkeit geprägt. Union schien mit zunehmender Spieldauer die Kräfte zu verlieren bzw. dessen Verschleiß machte sich bemerkbar. Zwar testete man Axel Keller in zwei Szenen, aber weder Karim noch Parensen konnten den Dresdnern damit wirklich etwas anhaben, die ihrerseits wurden in der 70. Minute brandgefährlich, als der junge Sascha Pfeffer es einfach mal von halbrechts probierte und Jan Glinker zu einer Glanzparade zwang. Danach, viel Aufwand bei Union, aber leider nur wenig Ertrag. Der Boden war tief und der Gegner schien sich mit dem Unentschieden begnügen zu wollen. Immer wieder war zu registrieren, dass die Jungs sich viel vorgenommen hatten, die Umsetzung allerdings haperte etwas. Als Fan sich geistig schon auf dem Nachhause-Weg befand, schlug Kenan Sahin zu, und sorgte für das Highlight der zweiten Halbzeit. 82. Minuten war da schon gespielt, nach dem der Sachsen-Kapitän Wagefeld, einen Ball klären konnte; dieser aber direkt von Benyamina auf Sahin am 16 Meter Raum gepasst wurde. Und der Winterneuzugang lief noch zwei Schritte, legte sich dann den Ball vor und versenkte das Ding aus 16 Metern in der kurzen Ecke. Keine Chance für Keller und ein weitere Beleg dafür, wieso Union derzeit oben steht, und auch im 13. „Heimspiel“ der Saison ungeschlagen bleibt.
Nach dazu war es der vierte Sieg im vierten Punktspiel des Jahres 2009, denn es passierte danach nichts mehr, da der Schiedsrichter Gagelmann (Bremen) überpünktlich abpfiff. Allerdings gaben auch die Dresdner zu, dass sich wohl auch bei 1 oder zwei Minuten Nachspielzeit nicht mehr viel geändert hätte.
Auffallend war, dass die Gäste im zweiten Abschnitt in der Defensive bombensicher standen und praktisch fast nichts zuließen. Genau aus dem Grund waren sie die bisherige Rückrunde auch ungeschlagen. Nach dem der Trainer Ruud Kaiser nach in der Vorrunde verdächtig gewackelt hatte, zeigte Dresden zumindest am Sonntag einen klaren Trend. Die werden noch den ein oder anderen Erfolg einfahren in der Rückrunde.
Mike Wagefeld wünschte unserem geliebten FCU jedenfalls schon mal vorsorglich den Aufstieg. So denn. Die Variante mit Biran als dritter Stürmer ist – in Nachbetrachtung des Spiels – voll aufgegangen und der Trainer hat mal wieder das goldene Händchen bewiesen. Als Garnitur eine fette Kulisse, die leider – bekam ich es zu hören bzw. nicht zu hören – akustisch nicht zu vernehmen war. Und wenn man in der Kurve mal versuchte ein bisschen zu Supporten, dann erschlugen einen die verwunderten Blicke derer, die um einen herum die Plätze säumten. Naja, viele, die eben nur ein oder zwei Mal im Jahr Heimspiele des 1.FC Union besuchen, die „Modefans“. Denn an diesem Tag von nicht minder bekannt „Schönwetterfans“ zu sprechen wäre der blanke Hohn gewesen. Man, war das unbequem. Nieselt, dann wieder richtiger Guss, dann wieder nüscht…Aprilwetter extrem im März.
Soho, am Samstag, den 13. geht’s dann nach Braunschweig, dann wieder mit Gebbi. Und den Samstag darauf wird Jena empfangen. 4 Punkte aus den zwei Matches und es geht entspannt in die Endphase.
P.S.: Fünfter Punktspielsieg in Folge – die Bilanz wird bereinigt, Stück für Stück ;-)
Abonnieren
Posts (Atom)